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Armenien (Հայաստան/Hajastan) liegt in der Region Südkaukasus. Angrenzende Länder sind im Nordwesten Georgien, im Nordosten Aserbaidschan, im Osten Berg-Karabach, im Süden der Iran, im Südwesten die aserbaidschanische Exklave Nachitschewan sowie im Westen die Türkei. Reisezeit ist eigentlich das ganze Jahr. Die Bergregionen sind zumeist ab Mitte bis Ende Mai sicher schneefrei und bleiben dies bis etwa Ende Oktober.

Nordarmenien umfasst die Provinzen Schirak, Lori und Tawusch. Im Norden grenzt die Region an Georgien. Zentralarmenien befindet sich in der westlichen Mitte Armeniens und umfasst die Provinzen Aragazotn, Ararat, Armawir und Kotajk. In dieser Region befinden sich auch die Hauptstadt Jerewan (als eigenständige Provinz) und das religiöse Zentrum von Etschmiadsin. Die Region um den Sewansee befindet sich in der Provinz Gegharkunik östlich von Zentralarmenien. Südarmenien umfasst die Provinzen Sjunik und Wajoz Dsor. Eine besondere Stellung nimmt Bergkarabach ein, das völkerrechtlich zu Aserbaidschan gehört, aber de facto unabhängig ist. Es wird hauptsächlich von Armeniern bewohnt.

Armenien gehört mit Georgien und Äthiopien zu den ältesten christlichen Nationen der Welt. Die Christianisierung wird auf den Heiligen Georg, auch Grigori genannt, zurückgeführt. Dieser war 13 Jahre lang in einer Grube gefangen und wurde heimlich von einer Witwe am Leben erhalten. Aufgrund eines ihm zugesprochenen Wunders kam er frei und das Christentum wurde im Jahr 301 zur Staatsreligion erhoben. Am Ort seiner Gefangenschaft steht das aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster Chor Wirap.

Insgesamt leben in Armenien etwa 3,2 Millionen Menschen, davon mehr als ein Drittel in der Hauptstadt Jerewan.

Artikel Quelle: wikivoyage.org